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Wie aus einer schwarzen Dogge ein Jack Russel Terrier wurde

Im Sommer 2003 "schrumpfte" mein Rudel auf nur zwei Hunde. In den ersten Monaten war das auch gar nicht so schlimm, denn auch mit "nur" zwei Hunden ist es ziemlich lustig. Aber wie das mit der Hundeliebe so ist, nach einigen Wochen kam der Wunsch auf, einen dritten Hund aufzunehmen. Ich besprach mich mit meinem Mann und seine Begeisterung hielt sich doch sehr in Grenzen. Er war der Meinung, dass wir zwei brave Hunde haben und das ein Dritter wieder Unruhe und durchwachte Nächte bedeutet. Als ich Stefan auch noch beichtete, dass ich gerne einen richtig großen Hund wollte, war er entgültig dagegen. Nichts half, er wollte keinen dritten Hund! Ich ließ von meinem Wunsch einige Zeit ab, denn ohne Stefans o.k. war es mir unmöglich, einen dritten Hund anzuschaffen.


Jack Russel Terrier Henry im Alter von knapp drei Monaten.

Einige Zeit später kam wieder die Sprache auf einen dritten Hund. Stefan kam mir etwas entgegen, er erklärte sich mit einem kleinen Hund einverstanden. Ich jubelte!!! Jetzt hatte ich zwar sein Einverständnis, aber eine Dogge ist nicht wirklich ein kleiner Hund. Was nun?! Also legte ich den Gedanken "Hund" erneut auf Eis. Aber nicht lange, denn mir fiel per Zufall in der städtischen Bücherei ein Buch über Jack Russel Terrier in die Hände. Ich war begeistert! Je mehr ich über diese Rasse las, desto besser gefiel sie mir. Ich besorgte mir mehr Informationen über die kleinen Quirle und stellte fest, dass ein Jacki wesentlich besser zu mir passt als eine Dogge.

Ich muss gestehen, dass es mir nicht leicht fiel, den Gedanken "Dogge" aufzugeben, denn ich wünsche mir schon ein Leben lang eine schwarze Dogge. Aber diese kleinen Terrier hatten soviel Charme und waren so quirlig, dass ich beschloss, mir welche live anzusehen. Also Zeitung kaufen und nach Würfen suchen. Meine Suche dauerte auch nicht lange, denn anscheinend waren Jack Russel Terrier gerade in Mode und wurden potenziellen Interessenten quasi nachgeworfen. Ich entschied mich für einen sogenannten "Unfallwurf" und fuhr hin. Stefans Begeisterung für diese Rasse hielt sich etwas in Grenzen, denn er kannte Hunde kleinerer Rassen nur als giftige Zwerge, die dauernd kläffen, nach allem schnappen und unausstehlich sind. Ich fuhr trotzdem hin.


Jacki Henry fast ausgewachsen...ist er nicht ein schöner Kerl?!

Vor Ort sah ich zum ersten Mal Jack Russel Welpen live und es war um mich geschehen!!! Sie hatten die Größe von Meerschweinchen und grunzten auch so. Bei meinem ersten Besuch waren die Welpen etwa vier Wochen alt und machten gerade erste Ausflüge aus ihrer Wurfkiste. Zur Wahl standen noch eine Hündin und zwei Rüden. Ich ließ mir Zeit und beobachtete alle Welpen und die Mutterhündin genau. Nachdem ich mir die Papiere der Mutterhündin, ein Foto vom Papa angesehen hatte und der Charakter der Mutterhündin in Ordnung war, stand einer Auswahl nichts mehr im Wege. Meine Wahl fiel auf Henry. Er war der größte und frechste Welpe im Wurf und eroberte mein Herz im Sturm. Im Lauf der nächsten vier Wochen besuchte ich "meinen" Hund noch mehrmals und konnte den Tag der Übernahme kaum mehr abwarten. Um die Wartezeit zu überbrücken, besorgte ich schon mal ein Körbchen, Leine, Halsband und Welpenfutter.

 →Wie aus einer schwarzen Dogge ein Jack Russell Terrier wurde
Henry zieht ein
Ein Jacki schaltet auf stur
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Henry hat einen Job

Wenn ihr Fragen rund um Jack Russel Terrier habt, könnt ihr gerne meinem Frauchen eine Email schicken. Sie hilft euch gerne.

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